Ungewöhnlicher Start: Ich treffe mich mit meinem Kumpel erst in Dubai. Unsere Flüge ab Düsseldorf und München gehen zeitlich nahezu paralell. Lustigerweise sitze ich im Emirates Flieger neben zwei etwas jüngeren Alleinreisenden, so dass der Hinflug nach einiger Malaria Prophylaxe (Gin Tonic) doch entgegen meiner Erwartung recht unterhaltsam wird. Ernüchterung gibts dann Tags drauf in Dubai. Nach Wasser kommt Sand, kommt Dubai – mitten im nix. Noch leicht angeschlagen find ich irgendwann und irgendwo im Airport meinen Reisegefährten.
Start war in FRA. Von hier aus fliegt Oman Air direkt in die omanische Haupstadt Muscat (Maskat). Flüge hatten wir einige Wochen vorher gebucht, der Flieger war allerdings so leer, dass man auf dem 6-7 stündigen Flug schön in der Mittelreihe liegen konnte – das nenn ich mal Beinfreiheit. In Muttrah (Capital Area) haben wir uns ein Zimmer genommen und sind abends noch ein wenig über den Souq spaziert auf dem man Weihrauch, Gewürze, Klamotten und ja eigentlich alles bekommt.
Ohne besondere Vorkommnisse verläuft unser Flug von München nach Delhi. Dort angekommen zuerst mal ein entäuschender Eindruck vom Flughafen. Eine knappe Stunde verbringen wir am Mini-Schalter der Indian Railways. Nach einer Viertelstunde ist das System der wartenden Menge verstanden: Drängler haben Erfolg. Gekonnt blocken wir ab Minute 16 Neuankömmlinge ab. Irgendwann sind wir dann dran, recken unsere Oberkörper durch die Öffnung in Beckenhöhe.
Grenzübergang. Zweiundzwanzig Stunden brauchen wir von Varanasi bis Pokhara in Nepal. Mit einem unglaubglich langsamen Nachtzug angefangen gehts per Jeepfahrt bis zur Grenze. Dort bekommen wir zeitnah unsere Visa und mieten mit vier Finnen, die sich vor der dortigen Wehrpflicht retten in dem sie sich sechs bis zwölf Monate im Ausland aufhalten, einen Minibus. Zu sechst quwetschen wir uns hinten auf die beiden Bänke. Über Sieben Stunden werden wir für grade mal 250 km benötigen. Eine weitere Aussage über Straßenverhältnisse muss an dieser Stelle nicht getroffen werden. Diesen Artikel lesen
Fast 1.800 km von Hamburg über Warschau nach Kiew liegen vor uns – schlappe 26 Stunden Zugfahrt. Mit dem ICE gehts von Hamburg nach Berlin, dort einmal umsteigen nach Berlin Gesundbrunnen wo unser Nachtzug einläuft.Der Zug steht bereits am Gleis als wir eintreffen. Adrett, blau-weiss uniform gekleidet erwartet uns das Personal von Kurswagen 40. Die in die Jahre gekommenen ukrainischen Wagons lassen bereits erahnen, dass die Zugfahrt anders sein wird als mit dem Regionalzug von Hamburg nach Lüneburg zu fahren. Wir treten ein.
Mal wieder der Bohusleden. 10 Jahre nachdem ich erstmals den Bohusleden nördlich von Dingle wanderte hatte ich mich wieder auf den Weg gemacht. Es hat sich doch einiges geändert: Es kamen neue Winschutze hinzu, die Wegführung wurde verändert und hier und da steht nun ein Häuschen wo vorher keins stand. Das Wetter war für den Zeitraum Anfang-Mitte September einfach bombig. Die Sonne brüllte, den einen oder anderen Tag begleitet von einem etwas kühleren Wind. Insgesamt “Kaiserwetter” für Wanderer. Diesmal hatte ich nur kleines Gepäck mit. Kein Zelt, nur eine Hose und meine alte 7,- DM Isomatte von Kaisers Tengelmann …
Der Start war in Bangkok. Willkommen in der Sauna bei angenehmen 37 C. BKK selbst ist ein riesiges Moloch in dem es wohl alles zu geben scheint. Slums, Strassenmärkte aber auch Einkaufsmalls die wie geleckt aussehen mit europäischem Preisniveau für die Oberschicht. Unseren Besuch in Phat Phong lass ich jetzt mal dezent aus.Von BKK gings am zweiten Tag nach Ko Samui. Wetter war eigentlich immer gleich: über 35 C mal sonnig mal bedeckt, ein zwei mal heftigen Regen für max ne halbe Stunde. Ko Samui war im nachhinein betrachtet der schlechteste Part der Reise.
Anreise per Nachtzug via Kopenhagen nach Kungsbacka. Dort am frühen Abend angekommen wurden wir freundlicherweise von einem Busfahrer ein Stückchen in Richtung Hallandsleden mitgenommen.
Es wurde langsam dunkel als wir die erste Vindskydd erreichten. Sie liegt schön am See gelegen, allerdings versperren einige Baumreihen den guten Blick aufs Wasser. Erst mal ein wenig von der anstrengenden Fahrt erholen.
Flug Köln – Olbia … dann per Rad von Olbia Richtung Nuoro an der Küste entlang, hier und da mit ein paar Umwegen. Wir sind nicht wirklich weit gekommen … die sardische Wein- und Bierkultur hat uns in Zusammenarbeit mit der Sonne von größeren sportlichen Leistungen abgehalten. Großen Reisebericht gibts nicht. Sind halt éin bisschen durchs Land gecruist und haben die sardische Landschaft genossen. Zelt hatten wir nicht dabei, gecampt wurde an netten Orten … böse Zugen sprechen von “wildem” campen. Es ist echt anstrengend in der Sommerhitze auf dem Rad zu sitzen und die Berge hochzustrampeln.
Wir hatten geniales Wetter mit nur einem halben Regentag in 14 Tagen. Oftmals blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Dabei hatte ich den Urlaub angesichts des späten Zeitpunktes schon in Kälte und Regen vorhergesehen. So schön kann man sich irren. Relativ knackige Etappen mit 6-7 Stunden Wanderzeit. Am Ende jeder Etappe wartet eine Vollausgetattete Hütte mit Ofen mit Holz, meist Strom, Betten, Kochplatten, Kochgeschirr und Wasseranschluß oder Ziehbrunnen. Über die großzügigen Herbergen waren wir so erstaunt dass wir an der ersten glatt vorbeischossen.Wir hatten doch die kleine Nummer erwartet.
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